Wie ein Spinnennetz umspannten sie ein gewaltiges Reich – die Römischen Strassen. Rund 85.000 Kilometer gepflasterte Wege durchzogen einst das Römerreich – verbanden Europa mit Kleinasien und dem vorderen Orient. Jahrhunderte lang genutzt als Handelstrassen, Marschrouten und Nachrichtenpassagen – für Händler, Soldaten, Regierungsbeamte und kaiserliche Kuriere. Als das Imperium unterging überdauerten die Trassen ihrer Erbauer – doch ihre Nutzung änderte sich. Über Jahrhunderte gediehen an ihrem Wegesrand Städte und Dörfer, Zivilisationen und Kulturen. Noch heute verläuft das gewaltige Straßennetz quer durch Europa und zeugt vom Reichtum alten Handwerks und der Vielfalt überlieferter Traditionen. Trotz des vor 2.000 Jahren herrschenden römischen Großreichs haben die alten Länder Charakter sowie Eigenart bewahrt und sich zum “multikulturellen Mosaik” Europa weiterentwickelt. Wo jedoch finden sich im heutigen Alltag noch Einflüsse „des goldenen Zeitalters“? Wie und wo haben Mensch und Region die römischen Grundlagen von Kultur und Tradition bis ins 21. Jahrhunderts übernommen und was blieb davon übrig? Filmemacher Jeremy J.P. Fekete begibt sich “on the road” auf Spurensuche. Über Autobahnen und Schotterstrassen. Mit dem nostalgischen Flair einer Reise der 1970er Jahre.

Eine „on the road“ Spurensuche quer über Europas alte Römerrouten – durch Dörfer und Großstädte, mit Hilfe außergewöhnlicher Handwerker und gesellschaftlicher Rituale. Doch immer jenseits trockener Studien und staubiger Ausgrabungsstätten.

Eine 5-teilige Reihe entwickelt, konzeptioniert und umgesetzt von Jeremy JP Fekete

New York Festivals
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