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HERZEN DER METROPOLEN – EUROPAS BAHNHOFSKATHEDRALEN

ARTE | 2018 | 5 × 52 MIN | 4K

Buch und Regie:Written & Directed by: JEREMY JP FEKETE

Produktion:Production: YUZU PRODUCTIONS · LAOKOON FILMPRODUCTION · STEFILM · TIGERLILYFILMS

Herzen der Metropolen – Bild 1
Herzen der Metropolen – Bild 2
Stazione Centrale – Milano
Gare de Lyon – Paris
Antwerpen Centraal
Nyugati Pályaudvar – Budapest
St. Pancras – London
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Sie wirken wie Kulissen aus einer verlorenen Zeit. Ihre pompösen Empfangshallen strotzen vor königlichem Stuckwerk. Vorne Schloss, in der Mitte Kathedrale, hinten Tor zur weiten Welt – die Bahnhöfe des 19. Jahrhunderts. Erschaffen in einer Epoche des Dampfes, der Mechanik und des Zukunfts- und Erfindergeistes – gepaart mit dem viktorianischen Lebensgefühl – die eine ganze Welt beherrschte und in ständiger Bewegung hielt. Der Prunk war gewollt, die Bahn galt vor eineinhalb Jahrhunderten als Fortbewegungsmittel der Reichen. Die Fahrgäste warteten in luxuriösen Salons oder speisten in majestätischen Restaurants. So wie im märchenhaften St. Pancras Renaissance Hotel. Nicht von ungefähr ist es heutzutage eines von Londons teuersten Hotels.

They look like sets from a lost era. Their pompous reception halls overflow with royal stucco. Part castle, part cathedral, part gateway to the wide world — the railway stations of the 19th century. Created in an era of steam and mechanics and a spirit of invention, infused with the Victorian way of life that dominated an entire world. The grandeur was intentional — a century and a half ago, rail travel was the preserve of the wealthy; passengers waited in luxurious salons or dined in majestic restaurants. As in the fairytale St. Pancras Renaissance Hotel, today one of London's most expensive.

Diese Kathedralen des Verkehrs mit ihren Perrons, Gleisen, Fahrkartenschaltern und riesigen mechanischen Uhren erfuhren unlängst eine Renaissance: von außen geliftet und von innen verjüngt beflügeln sie erneut die Fantasien eiliger Durchreisender, technikverliebter Eisenbahner und selbst Jünger des retro-futuristischen Steampunk. Fokussiert man den Blick und verlangsamt kurzzeitig die Geschwindigkeit des steten Gewusels in den Hallen, findet man die Menschen, die nicht nur ein-, aus- oder umsteigen. Folgt man ihnen, führen sie einen an ihre Plätze und Gedanken, Sehnsüchte und Hoffnungen.

These cathedrals of transport, with their platforms, tracks, ticket counters and enormous mechanical clocks, recently experienced a renaissance: refurbished outside and revitalised within, they once again fire the imagination of hurried travellers, tech-loving rail enthusiasts and devotees of retro-futurist Steampunk. If you slow down amid the constant bustle of the halls, you find people who are not merely boarding, alighting or connecting — follow them and they lead you to their places and thoughts, their longings and hopes.

Jede dieser Kathedralen hat ihren eigenen Lebenslauf und Charakter, geprägt durch das jeweilige Land und die jeweilige Stadt. Die Bahnhöfe der Jahrhundertwende sind die alten, vergessenen Herzen der Metropolen, von denen aus die Welt entdeckt wurde. Wir lassen sie über sich selbst sprechen und entdecken dadurch die Welt dieser noch immer faszinierenden Stationen.

Each of these cathedrals has its own biography and character, shaped by its country and city. The turn-of-the-century stations are the old, forgotten hearts of metropolises, from which the world was discovered. We let them speak for themselves and in doing so rediscover the world of these still-fascinating stations.

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Auszeichnungen und Nominierungen

Winner · Nomination · Award of Excellence

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